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ACP-Therapie: Behandlung mit körpereigenem Blutplasma

Bei Arthrose oder Sehnenbeschwerden suchen viele Patientinnen und Patienten nach einer schonenden Behandlung, die die körpereigenen Kräfte nutzt. Eine Möglichkeit, die wir in unserer Praxis anbieten, ist die ACP-Therapie – eine Behandlung mit Ihrem eigenen Blut.

Was ist ACP?

ACP steht für Autologes Conditioniertes Plasma. Dafür wird Ihnen – ähnlich wie bei einer normalen Blutabnahme – eine kleine Menge Blut entnommen. In einer Zentrifuge wird daraus der Plasmaanteil mit den Blutplättchen gewonnen, die natürliche Wachstumsfaktoren enthalten. Dieses Plasma spritzen wir anschließend gezielt in das betroffene Gelenk oder an die gereizte Sehne. Das Ziel: Entzündungsprozesse zu dämpfen, Schmerzen zu lindern und die Regeneration des Gewebes zu unterstützen.

Bei welchen Beschwerden wird ACP eingesetzt?

  • beginnende bis mittelgradige Arthrose, z. B. im Knie-, Hüft- oder Sprunggelenk
  • chronische Sehnenreizungen wie Tennisellenbogen oder Achillessehnenbeschwerden
  • Muskel- und Bandverletzungen, etwa nach Sportverletzungen

Wie läuft die Behandlung ab?

Die gesamte Behandlung dauert nur etwa 15 bis 20 Minuten: Blutentnahme, Aufbereitung in der Zentrifuge und die Injektion. Da es sich um körpereigenes Material handelt, gilt die Behandlung als gut verträglich. Üblich ist eine Serie von mehreren Injektionen im Abstand von etwa einer Woche. Ob ACP in Ihrem Fall sinnvoll ist, entscheiden wir nach einer ausführlichen Untersuchung und Beratung.

Wer übernimmt die Kosten?

Die ACP-Therapie ist eine Selbstzahlerleistung (IGeL) und wird von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. Private Krankenversicherungen erstatten die Kosten oft ganz oder teilweise. Wir informieren Sie vor Behandlungsbeginn genau über die Kosten.

Mehr dazu lesen Sie auf unserer Seite Knorpelaufbau-Behandlungen.

Sprechen Sie uns gerne an – telefonisch unter 05251 – 74 04 40 oder bequem über unsere Online-Terminbuchung bei Doctolib.